MenSCHEN MIT LEIDENSCHAFT

Seit dem 16. Jahrhundert arbeitet unsere Familie in den Weinbergen um Gimmeldingen. 1798,  die französischen Revolution verändert die Pfalz, nutzt einer unserer Vorfahren die Chance und gründete unser Weingut. Die Erfahrung von über 220 Jahrgängen wird so von Generation zu Generation weitergebgeben und ist die Grundlage unserer Arbeit. Heute sind wir noch immer ein Familienweingut, doch ohne unsere engagierten Mitarbeiter wäre unsere Arbeit nicht möglich.  Sie sind unsere rechte und linke Hand im Keller, Weinberg und beim Kontakt mit unseren Kunden. Die gemeinsame Überzeugung nur mit dem Besten zufrieden zu sein, ist die Grundlage unserer Arbeit.

STEFFEN & SOPHIE

Steffen hat 25 Jahre Erfahrung und weiß über jeden Handgriff im Weingut Bescheid. Die Wiedergeburt des großen Mittelhaardter Riesling ist seine Passion. Sophie ist erst seit 2018 richtig dabei, hat davor studiert und in anderen Weingütern in der Welt Ideen gesammelt. Immer noch unterstützt von Fritz, der dieses Jahr seinen 92. Geburtstag begeht, stehen wir für die 6., 7. und 8. Generation in einer langen Kette. Die Zusammenarbeit der Generationen führt manchmal zu Diskussionen. Viel wichtiger ist aber die gemeinsame Überzeugung, nur mit dem Besten zufrieden zu sein. Nur das zu machen, was wir wirklich können: Nämlich traditionell erzeugte Weine, die von ihren Herkünften in der Pfalz erzählen, seit 1798.

FAMIILE SEIT GENERATIONEN

Viele Generationen haben unser Weingut geprägt und uns übergeben, was den Betrieb heute ausmacht: Weinberge in den besten Lagen der Mittelhaardt. Die ersten Spuren unserer Familie finden sich 1580 in den Gimmeldinger Kirchenbüchern.  Friedrich Köhler, Winzer und Gerichtsmann wird erstmals erwähnt. Mit ihm beginnt einen lange Ahnenreihe.

1798
Die Pfalz ist Teil der französischen Republik. Der Adel ist geflohen und die Kirchen ihrer rundherrlichen Rechte enthoben. Der junge Gimmeldinger „Wingertsmann“ Georg Köhler nutzt die Chance nun seine Wingerte, die seine Familie schon seit 1580 als Pächter besitzt, befreit von den obrigkeitlichen Lasten zu erwerben und die Fläche aus eingezogenen Gütern beträchtlich zu erweitern.
1845
1845 erwerben die Cousins Johann Martin und Prof. Dr. Ludwig Häusser, der Ziegelfabrikant und der Professor für Geschichte an der Heidelberger Universität, einen Sommersitz. Aus reiner Liebhaberei entsteht ein kleinerer Weingutsbetrieb in Gimmeldingen. 1873 heiratet Herrmann Häusser Marie Köhler, die Enkelin des vom Wingertsmann zum Gutsbesitzer aufgestiegenen Georg. So weiteten sie gemeinsam das Gut beträchtlich aus.
1895
Ihre Tochter Henriette heiratet Eduard Christmann. Eine glückliche, prosperierende Zeit für das Gut und die Familie mit ihren drei Söhnen. Der erste Weltkrieg bereitet dem ein jähes Ende. Eduard und sein ältester Sohn sterben. Für Henriette und ihren dritten Sohn Arnold ist es eine schwere Zeit. Unerfahren führen sie das Gut durch die von Besetzung, Handelshemmnissen, Inflation geprägte Zeit. Auch die Nazizeit und der zweite Weltkrieg sind ein schwierige Epoche. Die hälfte der Weinberge gehen so leider verloren.
1964
Arnold, der eigentlich so viel lieber Architekt geworden wäre übergibt den notleidenden Betrieb an Karl-Friedrich genannt Fritz und seine Frau Gisela. Eine schwere Zeit des Aufbaus beginnt. Doch am Ende führen sie das Gut zurück unter die besten der Region und 1992 in den VDP.
1996
Steffen übernimmt mit Daniela seiner Frau das Gut. Eine Renaissance beginnt, Weinberge werden erworben, wo es geht einfachere Lagen gegen beste getauscht. Der große trockene Riesling, der Paradewein der Mittelhaardt rückt in den Fokus.
2002
Die Überzeugung reift, nur biodynamisch bewirtschaftete Reben bringen Trauben feinster Güte hervor. Nur wenn der Boden und der ganze Weinberg belebt sind, wird das Terroir schmackbar. Die Umstellung zum biodynamischen Weinbau beginnt. Seit 2015 sind wir Mitglied bei Respekt Biodyn.
2017
Mit Sophie tritt die 8. Generation ins Weingut ein. Nach ihrem Studium in Geisenheim und Bordeaux und praktischen Stationen in an der Nahe, in Frankreich und Australien, setzt sie Akzente beim Spätburgunder und wird von Vinum bereits mit ihrem ersten Jahrgang zur Entdeckung des Jahres gekürt.
2022
Die Entscheidung ist gefallen. Wir wollen noch fokussierter werden. Das Weingut wird wieder kleiner. Ausschließlich VDP.Erste und VDP.Große Lagen werden bewirtschaftet. In diesen wachsen nur Riesling und Spätburgunder, die großen Sorten der Pfalz. Nur das Beste, ist unser Ziel.
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„NUR IM TEAM SIND WIR STARK UND MOTIVIEREN UNS GEGENSEITIG, ALLES ZU GEBEN.“

Steffen Christmann

TEAM CHRISTMANN

Heute sind wir noch immer ein Familienweingut, doch ohne unsere engagierten Mitarbeiter wäre unsere Arbeit nicht möglich.  Sie sind unsere rechte und linke Hand im Keller, Weinberg und beim Kontakt mit unseren Kunden. Die gemeinsame Überzeugung nur mit dem Besten zufrieden zu sein, ist die Grundlage unserer Arbeit.

Florian Hoffmann
Seine große Passion für beste Weine aus unserm Haus zeigt ihm den Weg in Weinberg und Keller alles zu geben. Seine Ausbildung zum Winzer und sein Studium in Weinbau und Oenologie gibt ihm die beste Basis selbst Hand an zu legen und unser Produktionsteam zu frühen.
ESTher GRÜTTNER
Ihre große Erfahrung in der Spitzengastronomie und die Leidenschaft für fantastischen Wein zu besten Speisen bilden die perfekte Grundlage die Botschafterin unserer Weine zu sein. Seit vielen Jahren ist sie der Ansprechpartner unserer Kunden auch in der Vinothek.
JULIAN SECKINGER
Er ist seit 2021 Teil unseres Teams und unterstützt vor allem im Keller. Aus einer Mittelhaardter Winzerfamilie teilt er unsere Leidenschaft für feine Weine. Seine große Präzision ist eine der Grundlagen unserer Arbeit. Aber auch der Weinberg macht ihm große Freude.
SILVIA NOE
Seit vielen Jahren ist sie eine maßgeblich Stütze im Büro. Überall wo es kompliziert wird, bei der Exportabwicklung oder der Verwaltung der Mitarbeiter und Saisonarbeiter arbeitet sie mit ihrer Sorgfalt und steht auch als Ansprechpartner unserer Kunden zur Verfügung.
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